Eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Verlust.

In der Psychologie gibt es die Theorie, ein Mensch durchlebe nach dem Verlust einer nahestehenden Person die fünf Phasen der Trauer: Verleumdung, Wut, Verhandeln, Depression und Akzeptanz. In meinem Kurzfilm spielen all dieses Phasen eine Rolle. Sie tauchen auf, dann wieder ab. Meine persönlichen Phasen der Trauer sind individuell und gehören alle zu mir. Sie mögen allerdings von der Theorie abweichen und überraschend kommen und gehen. Im Hintergrund spielen selbst verfasste Texte und Pieptöne, die an Datencrash und Krankenhaus erinnern. Der Kurzfilm versucht meinen persönlichen Umgang damit zu visualisieren. Die Aufgabe ist so gut wie unmöglich, da sie sich weder in Worten, noch in Bildern zusammenfassen lässt. Das Endprodukt steht bezeichnend für einen kleinen Teil meiner künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Verlust, auf die vermutlich noch viele Arbeiten folgen werden.